Background Image
Previous Page  42-43 / 68 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 42-43 / 68 Next Page
Page Background

Ein robustes und filigranes Gebäude

Im Kanton Jura wurde das erste Haus mit ISOPONTE-ROBUSTO-

Dämmsystem nach MINERGIE-P-Standard gebaut. Dieses Haus

schützt seine Bewohner ohne Heizung das ganze Jahr über vor

Kälte und Hitze und verfügt dabei über sehr robuste Fassaden

mit geringer Konstruktionstiefe. Dies ist dank einer Kombination

der Erfolgssysteme ISOPONTE 032 und ROBUSTO, die von Saint-

Gobain ISOVER AG bzw. Saint-Gobain Weber Marmoran entwi-

ckelt wurden, und der Bündelung der Kompetenzen beider

Unternehmen möglich.

«

Wenn wir noch einmal von vorne anfangen müssten, würden

wir ohne zu zögern wieder ein Haus nach MINERGIE-P-Stan-

dard mit ISOPONTE-ROBUSTO bauen.» Frédéric Crelier, seine

Frau und seine Kinder sind begeistert. Seit beinahe einem Jahr

wohnt die kleine Familie nun in ihrem neuen Zuhause und profi-

tiert zu jeder Jahreszeit von den Vorzügen ihres Hauses. Das

Haus befindet sich in Develier, vier Kilometer von Delsberg ent-

fernt. Es ist mit einem ISOPONTE-ROBUSTO-Fassadensystem

ausgestattet, das die Vorteile des Leichtbaus mit denen des

Massivbaus kombiniert. Das Haus, das abgesehen von einem

Holzofen ohne Heizung auskommt, hat einen sehr geringen

Energieverbrauch. Die Dämmung und die Luftdichtigkeit des Ge-

bäudes sorgen dafür, dass sich die Temperatur im Haus bei

20 °C einpendelt. Selbst während der Kältewelle Anfang 2012 fiel

das Thermometer nicht unter 18 °C – und das ohne Heizung.

Frédéric Crelier, selbst im Baustoffsektor tätig, kennt das Bauge-

werbe gut. Er entwarf in Zusammenarbeit mit dem Holzbaube-

trieb Guenat-Monnerat die Pläne für sein Haus selbst. Obwohl er

seiner eigenen Aussage zufolge kein überzeugter Umweltschüt-

zer ist, war es für ihn selbstverständlich, dass sein Haus den

höchsten Energieeffizienzstandards entsprechen soll: «Für mei-

ne Frau und mich war klar, dass wir in einem Haus ohne Ölhei-

zung und mit möglichst geringen Energiekosten wohnen wollen.

Jetzt haben wir, was wir wollten. Unser Haus genügt sich selbst.»

Die 12 m² Solarkollektoren auf dem Dach des Hauses decken

80 Prozent des jährlichen Bedarfs an heissem Wasser, der Holz-

ofen die übrigen 20 Prozent. Der Ofen dient im Winter bei sehr

grosser Kälte als zusätzliche Energiequelle. Ungefähr zwei Ster

Holz werden jährlich für zusätzliches Heizen von Wasser und

Haus benötigt. «Eigentlich wollte ich gar keine Heizung, aber der

Ingenieur hat uns den zusätzlichen Holzofen sehr empfohlen»,

erklärt der Besitzer.

Michèle, die Frau von Frédéric Crelier, ist vor allem vom kontrol-

lierten Lüftungssystem angetan. Sie leidet unter Heuschnupfen,

ist im Haus jedoch kaum noch davon betroffen. Das Lüftungs-

system mit Bypass filtert Pollen und stellt gleichzeitig den Luft-

austausch sicher, ohne dass die Fenster geöffnet werden müs-

sen. Sogar Gerüche können schnell nach draussen geleitet

werden. Im Winter wird die Zuluft von aussen durch die Abluft

aus den Räumen vorgewärmt, im Sommer abgekühlt. Dadurch

wird die Zimmertemperatur möglichst stabil gehalten, ohne

Energieaufwand zum Heizen und Kühlen der Räume. Der Kom-

fort für alle ist so das ganze Jahr über garantiert.

Von links nach rechts: Frédéric, Angie, Jayden und Michèle. Familie Crelier

geniesst zu jeder Jahreszeit das Leben in ihrem Passivhaus. Im Hintergrund sieht

man den zusätzlichen Ofen.

29

28

tec

architecture

I art I technology I eco

ar

t

ec

architecture I

art

I technology I eco

ar

tec

architecture I art I

technology

I eco

ar

t

ec

architecture I art I technology I

eco

ar

tec

architecture I art I technology I eco

ar

tec

architecture I art I technology I eco

ar