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Verborgene Qualitäten

In der Region Charmey hat ein aussergewöhnlicher Neubau inmit-

ten der traditionellen Chalets seinen Platz gefunden. Das mit dem

revolutionären System «PHOENIX-FACADE» von Saint-Gobain

ISOVER AG gedämmte Haus gewährleistet optimalen Komfort für

seine Bewohner und erfüllt den MINERGIE-P-Standard. Dies ist die

Geschichte eines Hauses, das zum Kokon geworden ist, vor

schädlichen Einflüssen von draussen schützt und gleichzeitig die

Umwelt schont.

D

er Moléson ragt in der Ferne majestätisch in den Himmel. In

den glitzernden Oberflächen des Greyerzersees und des Lac

de Montsalvens spiegeln sich die umliegenden Berge. Dem idylli-

schen Zauber der Region Charmey kann man sich nur schwer

entziehen: Die Natur zeigt sich hier in ihrer ganzen Schönheit. Ein

idealer Fleck, um ein Haus zu bauen und in aller Ruhe abseits der

schädlichen Einflüsse der Zivilisation zu leben. Das würde man

zumindest denken. Aber selbst in einer ländlichen Umgebung gibt

es viele Störquellen: Stromleitungen, Antennen, nicht zu reden

von den natürlichen Strömungen und Bewegungen unter unseren

Füssen. Zahlreiche Elemente können unser Wohlbefinden stören.

Eine Frau aus der Region kann davon ein Lied singen, denn sie

reagiert sehr empfindlich auf Elektromagnetismus. Sie hat sich

entschlossen, in ihrer Heimat ihr neues Zuhause zu bauen, wo sie

sich entspannen und Kraft tanken kann, ohne durch schädliche

Umwelteinflüsse gestört zu werden. Ihr liegen auch Natur und

Umweltschutz am Herzen. Ein Haus bauen ja, aber nicht ohne

MINERGIE-P-Standard. Dank der engen Zusammenarbeit der vier

beteiligten Akteure – Saint-Gobain ISOVER AG, Wagner System

AG, KASPAR Architekten ETHZ-SIA und Bapst Peter AG – ist die-

ser Traum wahr geworden.

Optimale Integration auf dem Grundstück

Das Architekturbüro KASPAR aus der Region Freiburg ist speziali-

siert auf Bauen nach MINERGIE-Standards, aber auch auf die Be-

rücksichtigung von spezifischen Bedürfnissen der Kunden. Vor

Baubeginn klärte das Architekturbüro in verschiedenen Analysen

ab, welche Stelle auf dem Grundstück sich als Standort für das

Haus am besten eignen würde. Analysen des Gefälles und der

Sonneneinstrahlung, geobiologische und elektromagnetische Un-

tersuchungen – nichts wurde dem Zufall überlassen, um den Bau

im Hinblick auf den Energieverbrauch zu optimieren, einen stö-

rungsfreien Innenbereich zu schaffen und dabei gleichzeitig maxi-

mal von den wunderbaren Rahmenbedingungen der Region zu

profitieren. Das Haus wurde auf drei versetzten Niveaus gebaut,

um der Topographie – einer starken Hanglage – zu folgen und die

Sonneneinstrahlung von Süden im unteren Teil des Grundstücks

voll auszunutzen. Die natürlichen Elemente wurden ebenfalls mit-

einbezogen, etwa die nahegelegene Anhöhe, welche die Wirkun-

gen der benachbarten Antenne neutralisiert. Dachfenster auf dem

dritten Niveau bieten eine wunderbare Aussicht, versorgen aber

auch die geschätzten Pflanzen der Besitzerin mit Licht. Und damit

das Haus sich ins Dorfbild einpasst und die Vorschriften der Ge-

meinde erfüllt, hat es ein Satteldach, ein Vordach von 1,20 Metern

und eine Fassade, die zu einem Drittel aus Weissputz und zu zwei

Dritteln aus Holz besteht.

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