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Sechs Terrassen für

Schönenfurt

Die beiden Terrassenhäuser am Ägerisee waren ein kleiner archi-

tektonischer Kulturschock. So linear, so urban hatte in dieser

beschaulichen Postkartenlandschaft noch niemand gebaut. Die

anfängliche Skepsis in der Nachbarschaft ist aber inzwischen

verflogen – nicht zuletzt wegen der stimmigen Materialisierung.

L

andwirt Maurus Meier hat einen cleveren Schachzug gemacht.

Als «Lebensversicherung» für seine beiden Nachkommen

überliess er jedem eine Parzelle des betroffenen Grundstücks für

den Bau des eigenen Wohnhauses. Für den Rest liess er ein Pro-

jekt entwickeln und bewilligen – und suchte anschliessend einen

Investor. So konnte er sicherstellen, dass ein hochwertiges und

zum Standort passendes Objekt realisiert wurde. Ein Konsortium

aus Baar teilte diesen Anspruch und stieg ein.

Das Objekt wiederspiegelt seine Lage

«Das steile Gelände rief buchstäblich nach einer Terrassenarchi-

tektur», erklärt Architekt Fritz Kälin. Vor allem, weil damit das

Hauptziel der Überbauung am besten erreicht werden konnte: Die

maximale Ausrichtung hin zum See und zur Natur durch das

Wohnen auf einer Ebene und mit dem grösstmöglichen Aussen-

raum pro Einheit. «Die exklusive Lage verlangte auch nach einem

exklusiven Baustandard», ergänzt der Architekt. Die örtlichen

Bauvorschriften sowie Empfehlungen des Denkmalschutzes

konnten mit dem gewählten Weg ebenfalls erfüllt werden. Die

Untersichten der gut drei Meter auskragenden Terrassen sind mit

einer schallabsorbierenden Decke versehen, und die rahmenlosen

Glasbrüstungen bieten nicht nur freie Sicht auf den See im Westen

und die Berge im Süden, sondern schützen ebenfalls vor den

Verkehrsgeräuschen.

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